Český Krumlov (UNESCO Stadt und Schloss), 23 km
Český Krumlov ist die Perle Südböhmens und wurde 1992 von der UNESCO auf die Liste der wichtigsten Denkmäler gestellt und ist also ein echter Tipp.
Ein Spaziergang durch die Gassen von Český Krumlov allein ist schon ein Erlebnis. Es gibt darüber hinaus verschiedene Sehenswürdigkeiten: das internationale Kulturzentrum Egon Schiele, die Bierbrauerei Eggenberg, das Grafitbergwerk, in der zweiten Junihälfte gibt es das Fest der fünfblättrigen Rose. Sie fühlen sich wie im Mittelalter. Man sieht Menschen in alten Kostümen. Es gibt einen Markt, Renaissancespiele, ein lebendes Schachspiel und abends gibt es viele Feste für die Sonnenwende.

Rafting auf der Moldau

Schiffrundfahrten auf dem Lipnostausee
Von Frymburk und auch von Hafen in Lipno aus kann man eine Rundfahrt mit dem Schiff machen.

Vyšší Brod (20 km)
Direkt vor dem Städtchen befindet sich rechts das gotische Zisterzienser Kloster aus dem Jahre 1259. Das Kloster hat eine einmalige Bücherei mit nicht weniger als 70.000 Büchern und ein Postmuseum. Die Klosterbücherei wurde 1757 gegründet und enthält seltene Manuskripte und Inkunabeln. Das Ganze ist sehr sehenswert.
Jenseits fließt die Moldau. Hier kann man sich ein Kanu mieten und eine Fahrt auf dem Fluss stromabwärts in Richtung Vyšší Brod, Rožmberk, Větřní nach Český Krumlov. Ein wahres Erlebnis und nicht teuer.

Das prachtvolle Schloss Hluboká (60 km)
Das Schloss Hluboká würde im vorigen Jahrhundert nach dem Vorbild des königlichen Schloss Windsor umgebaut. Das Schloss zählt nicht weniger als 144 Gemächer und Sälen, in denen vielerlei Kunstgegenstände stehen. In der Manege und der Remise befinden sich prächtige religiöse Kunstwerke aus dem Zeitraum 1450 bis 1530. Das Schloss Hluboká ist von einem wunderschönen Landschaftsschutzgebiet umgeben; ein echter Tipp.
2 km von dem Schloss gibt es noch einen schönen Tiergarten ZOO Ohrada für Kinder und Erwachsene. Hluboká gibt jedem etwas Interessantes.

České Budějovice (50 km) = Budweis
Im Zentrum der Stadt gibt es einen viereckigen Platz, mit einer Seitenlänge von 133 m. Auf dem Platz dominiert das Rathaus. Um den Platz herum gibt es Galerien. Hier befinden sich nette Geschäfte mit u.a. viel böhmischem Kristall, Gold- und Silberwaren und gemütlichen Terrassen. Es gibt auch Schwarzturm mit Aussicht über die ganze Stadt.

Der Berg Kleť bei České Budějovice im Blanský Wald
Der höchste Berg (1084 m) liegt in einem Naturschutzgebiet, Blanský Wald. Es gibt markierte Wanderwege. Von Krasetín bei Holubov können Sie mit einem Sessellift zum Gipfel des Berges gelangen. Auf dem Gipfel befindet sich eine Berghütte mit einem Restaurant und dem ältesten steinernen Aussichtsturm von Böhmen aus dem Jahre 1825, von welchem aus man bei günstigem Wetter die Alpengipfel erblicken kann. Hier befindet sich auch in einer Höhe von 1070 m die höchste Sternwarte Böhmens. Man kann sie besichtigen.
Zlatá Koruna
Das Zisterzienser Kloster wurde vom König Přemysl Ottokar II. im Jahre 1263 gegründet und 1785 aufgelöst. Eine Besichtigung des Klosters ist möglich. Sie führt durch den ältesten Teil des Klosters, den Domkapitelsaal, die Schutzengelkapelle und den Kreuzgang. Sie können hier auch eine Ausstellung über die südböhmische Literatur besichtigen.


Der Kreuzweg
Eine steile kurze Wanderung van 2 km hin und zurück. Dieser Kreuzweg aus 1894 zum Hügel Marta ist in den Jahren 1999 und 2000 restauriert worden. Entlang dieser Route stehen die 14 Kreuze. Auf dem Gipfel steht die restaurierte Kapelle "Die Hohe Marter".
Sie haben während dieser Wanderung eine traumhafte Aussicht über den Lipnosee.


Frymburk

Svatý Tomáš (Sankt Tomas) und Burgruine Vítkův Kámen
Eine schöne Wanderung (etwa 16 km insgesamt) vom Campingplatz aus: In Svatý Tomáš können Sie die Kirche besichtigen. Noch 10 Minuten oben gibt es Burgruine Vítkův Kámen (1035 m), seit 2005 gibt es hier Aussichtspanorama mit Bildern. Von hier haben Sie eine schöne Aussicht über den ganzen Lipnostausee und Österreich. An einem klaren Tag kann man die Alpen sehen.

Rožmberk (30 km) = Rosenberg
In der Ferne sehen Sie die Burg ROŽMBERK nad Vltavou im Moldautal liegen. Sie liegt auf einem Hügel. Ihre Besichtigung ist der Mühe wert. Der obere Teil der Burg wurde schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut, der untere Teil erst 100 Jahre später. Die letzte Renovierung wurde im neugotischen Stil, Mitte des 19. Jahrhunderts, ausgeführt. Die Burg besitzt eine reiche Sammlung an Gemälden, Möbeln, Couverts und Gebrauchsgegenständen, wie auch eine Waffenkammer und ein Familienmuseum der Boquoys. Rosenberg und seine malerische Umgebung locken viele Touristen an. Nach der Brücke strömt die Moldau rechts von Ihnen.



Šumava (Böhmerwald)
Kurz unterhalb von Vimperk in der Nähe von Kubova Huť befindet sich der Urwald von Boubín mit einer Fläche von 666 ha. Er befindet sich auf dem Boubín Hügel (1362 m hoch) und ist Naturschutzgebiet. Hier sehen Sie die sogenannten "Bäume auf Stelzen". Es ist ein Beispiel natürlicher Erneuerung: junge Bäume wachsen mit ihren Wurzeln über gefallene Baume. Die ältesten Tannenbäume sind 300 bis 400 Jahre alt. Man hat einen Lehrpfad mit Sehenswürdigkeiten durch den Park abgesteckt.
Medvědí Stezka (der Bärenpfad)
(Wander- und Fahrradrouten)
Ein Lernweg 14 km lang in der Nähe des Dorfes Nová Pec zwischen Ovesná und dem Massiv Jelení Vrchy mit zahlreichen Felsengebilden, die aus Granit entstanden sind. Beginn auf dem Parkplatz in Ovesná.
Stožecká Skála (der Stožecká Fels)
(Wander- und Fahrradrouten)
Ein Felsengebilde aus Granit mit Überresten des Wachtturmes aus dem 13. Jahrhundert. Dieser Turm diente zum Schutz des Goldenen Steiges. Außerdem war er Aussichtspunkt auf Trojmezí (drei Grenzen) und auf die Alpen. Am Fuße des Felsens (950 m) steht die Stožecká Kapelle, die im Jahre 1988 restauriert wurde.
Plešné Meer

Teufelsmaur
Durch das Tal geht eine Wanderroute von Loučovice nach Vyšší Brod. Die Teufelsmauer können Sie auch vom Parkplatz zwischen Loučovice und Vyšší Brod erreichen.
Der kleine Fluss am Ende des Lipnostausees ist der Anfang der großen Moldau. Dieser schnellströmende Fluss ist 440 km lang und fällt auf diese Distanz 3 km. Er strömt bergabwärts durch fast die ganze Tschechien und ist in der Hauptstadt Prag sehr breit. Sie sehen hier auch noch einen Felsen, der "Teufelsmauer" genannt wird.


Der Schwarzenbergerkanal (Jelení vrchy)
Der Schwarzenberger Schwemm- oder Schifffahrtskanal ist ein technisches Denkmal. Dieser Kanal wurde im 18. Jahrhundert vom Architekten J. Rosenbauer gegraben und gebaut. Der Kanal verbindet das Flussgebiet der Vltava (Moldau) und der Donau. Der Kanal überschreitet also die wichtigste europäische Trennungslinie zwischen 2 Flussgebieten. Der Kanal diente für den Holztransport vom Böhmerwald zur Donau. Der Kanal ist 44 km lang.
Bei Jelení Vrchy fließt der Kanal durch einen 429 m langen Tunnel, der prachtvolle Zugangstoren hat.

Wasserkraftwerk Lipno nad Vltavou (8 km)
Besichtingung vom Wasserkraftwerk in Lipno, Führung in 160 m Tiefe unter dem Wasserkraftwerk mit deutschsprachiger Begleitung.


Schloss Červená Lhota

Linz (57 km)
Die alte Stadt liegt am rechten Ufer der Donau. Sie wurde durch eine eiserne Brücke, gebaut in den Jahren 1870 - 1872, mit dem bis 1919 autonomen Stadtteil Urfahr verbunden. Hier befindet sich auf dem Pöstlingberg (530 m hoch) eine Wallfahrtskirche (1738 - 1774).
Den Kern der alten Stadt bildet der im 13. Jahrhundert angelegte alte Marktplatz. Am Marktplatz liegen viele monumentale Altbauten mit Renaissance- und Barockgiebeln und das Rathaus. Die Stadt zählt viele Kirchen. Der alte Marktplatz lädt zu einem gemütlichen Einkaufsbummel ein oder Sie genießen auf einer Terrasse eine Tasse Kaffee mit Linzer Spezialitätsgebäck.




Mauthausen (79 km)
Das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen wurde schon vor dem 2. Weltkrieg gebaut und war das dritte größte Konzentrationslager nach Auschwitz und Sachsenhausen. In Mauthausen sind insgesamt 230.000 Gefangene eingetragen worden. Mehr als 120.000 fanden den Tod. Mauthausen wurde in der ersten Phase von 8.000 Spaniern gebaut. 6.000 sind umgekommen. Sie erbauten das Fort mit den Wachttürmen, hoben die Steingrube aus und hauten darin die Treppe mit 186 Stufen. Wegen dieser Steingrube war Mauthausen berüchtigt.

